Babytaufe ist nicht genug

Eine Babytaufe macht noch keinen Christen

Ich bin in einer christlichen Familie aufgewachsen. Das war auch der Grund, warum sich meine Eltern für eine Babytaufe entschieden. Jesus sollte von Anfang an in meinem Leben dabei sein. Ich ging zum Kindergottesdienst, zur Christenlehre und ließ mich später konfirmieren. Doch ich hatte nie das Gefühl zu wissen, was es bedeutet, gläubig zu sein und Gott in meinem Alltag an erste Stelle zu setzen. Die Babytaufe allein genügte mir nicht. Irgendwann ging ich nur noch selten in die Gemeinde und fühlte mich dort auch nicht aufgenommen oder im Glauben unterstützt. Er verlor für mich immer mehr an Bedeutung.
Doch Gott hat mich nie verlassen. Er hat meine Wege gesegnet und mich immer wieder gerufen.

Eine tiefe Begegnung mit Gott weckt meine Sehnsucht nach mehr von ihm

Vor etwa vier Jahren erlebte ich bei einem Musikcamp, wie lebendig und tief Glaube sein kann. Dort wirkte Gott Wunder und heilte ein Mädchen durch Gebet anderer, dass sie ihre Krücken nicht mehr benötigte und mit uns tanzen konnte. Ich fühlte auf einmal eine starke Sehnsucht danach, auch solch einen festen Glauben zu haben und weinte mein erstes Mal beim Lobpreis. Ich besuchte die Gemeinde weiterhin und fand dort einen tollen Hauskreis. In der Zeit erfuhr ich Ermutigung und Hilfe, mein Glaube wuchs und ich betete jeden Tag, und das nicht nur für mich – eine völlig neue Erfahrung.

Babytaufe genügt nicht

Katja vor einem neuen Schritt in ihrer Gottesbeziehung

Wie mein Glaube fester wurde

Auch meinen Umzug nach Leipzig und die Suche nach einer neuen Arbeit hat Gott zum Guten gelenkt. Nach längerer Gemeindesuche fand ich die Generations Church, ein liebevolles geistliches Zuhause. Gott hat alles in der Hand gehabt und ich bin ihm sehr dankbar für die vielen tollen Menschen und die Hauskreismädels, die ich durch die Gemeinde kennenlernen darf.
Meine Taufe soll meine bewusste Entscheidung für das alltägliche Leben im Glauben bestärken. Ich bin Gott sehr dankbar, dass er mich immer begleitet und gerufen hat, obwohl ich mich eine längere Zeit lang von ihm abgewandt hatte, überzeugt davon, ihn nicht zu brauchen. Ich habe ihn aus meinem Leben ausgeschlossen und nicht nach seinen Wegen gefragt. Ich war ganz auf mich zentriert. Jesu Wille war mir bei alledem egal.

Nun will ich alles von Gott

Als ich dann beim Musikcamp gemerkt habe, dass mir ohne ihn etwas fehlt, hat Gott ganz deutlich gezeigt, dass er mir verzeiht, ihn ausgeschlossen zu haben. Er hat mit Liebe und Geduld auf mich gewartet, obwohl ich nichts mit ihm zu tun haben wollte.
Zum Glück hat er mich eines Besseren belehrt. Auf meiner Babytaufe ist ein erwachsener und bewusster Glaube geworden. Deshalb lade ich ihn offiziell bei meiner Taufe ein, in meinem Leben zu bleiben. Er hat mich nie losgelassen. Das möchte ich aus eigenem Herzen und ohne Hintergedanken daran, wem ich gefallen muss, bezeugen. Die Taufe soll symbolisch für den Wendepunkt in meinem Leben stehen, dass ich den Rest meines Lebens ganz auf Jesus ausrichten will.

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