#Zeugnis: Ricos neue Gemeinde – Jahresrückblick #4

Warum fährt jemand jede Woche 100 km nach Leipzig in eine neue, unbekannte, christliche Gemeinde?

Rico lebt und arbeitet Chemnitz. Trotzdem macht er sich zusammen mit seiner Frau Susi und seiner Tochter Ashley seit April regelmäßig auf den Weg in das knapp 100 km entlegene Leipzig, um Teil der generations church zu sein. Wir wollten von ihm wissen, was ihn motiviert, so weit zu fahren, bloss um in unserer Gemeinde bei einem Gottesdienst teilzunehmen? Sein Zeugnis hat uns sehr bewegt.

Rico wirkt meistens im Hintergrund und stärkt uns auf diese Weise umso mehr den Rücken.

Rico beschreibt seine Erlebnisse in unserer Gemeinde so:
„Seit wir bei euch das erste Mal in der Gemeinde waren, habe ich mich wie zu Hause gefühlt und nicht wie eine unbedeutende Nummer in einer anonymen Kirche.
Ich mag die Leute in der Gemeinde sehr. Sie akzeptieren mich, wie ich bin und das bedingungslos.
Tylers Predigten bringen mich immer sehr zum Nachdenken, aber auch dazu, etwas zu tun.
Da gab es zum Beispiel das Thema Gebet: Vor der Predigt habe ich am Tag vielleicht einmal oder gar nicht gebetet. Jetzt bete ich jeden Tag mehrmals.

Anbetung im Gottesdienst

In einer anderen Predigt ging es um das Fasten: Ich habe vorher noch nie gefastet. Doch durch die Predigt war ich so ermutigt, dass ich es ausprobiert habe.
Ich merke, dass ich jede Woche sehr ermutigt bin, Gottes Willen zu tun und ihn an mir arbeiten zu lassen.
Das ist neu, aber gut. 😉
Darum ist es für mich okay so lange zu fahren, weil es mir Freude macht und mich vorwärtsbringt.

Gott schenkt Veränderung

Als Familie haben wir dringend eine Veränderung gebraucht. Ashley, meine Tochter, wollte in Chemnitz nicht mehr in die Gemeinde gehen und ich hatte Angst, dass sie den Kontakt zu Jesus verliert. Auch meine Frau Susi war nicht glücklich in unserer alten Gemeinde, weil sie sich von den Leuten nicht als eigenständige Person wahrgenommen gefühlt hat, sondern nur als Ehefrau von Rico.
Im Glauben vorwärtsgehen konnten wir in unserer bisherigen Gemeinde nicht, weil uns immer wieder gesagt wurde, dass wir noch „dies oder jenes“ brauchen, bevor wir für Jesus aktiv werden könnten.

Doch worauf sollen wir warten? Jesus ist auch rausgegangen und hat den Menschen gedient. Wenn uns Gott nun Personen in den Weg stellt, damit wir ihnen dienen, warum sollten wir das nicht tun?
Seit wir die generations church besuchen, sind Susi und ich Gott wieder nähergekommen. Ashley hat nach den Predigten oft ganz tolle Ideen, wie sie das, was gesagt wurde, anwenden will.
Generations church zu finden war Gnade und Gebetserhörung!“

generations church

Dies war unser JAHRESRÜCKBLICK #4 vom April 2017.

Bei einer Gemeindegründung kann man eine Weile lang ganz gut improvisieren. Irgendwann muss man jedoch etwas Grundlegendes ändern, sonst entsteht Chaos. Was das ist, erfährst du hier.

In den kommenden Wochen posten wir weitere Highlights aus dem ersten Jahr der generations church – Gemeindegründung.

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